Wir treffen uns in aller Frühe am Flughafen und checken nahezu gemeinsam ein. Unser Flug geht schon um 05.15 und da die Cafeteria noch geschlossen hat, verwöhnt uns Mene schon vor der Sicherheitskontrolle mit Kaffee aus der Thermoskanne. Dieses Service bereitet ihm dann doch Sorgen, weil er nicht ganz sicher ist, ob er die leere Kanne durch die Sicherheitskontrolle schummeln kann. Marcel bestärkt diese Sorgen noch und die Nervosität steigt. Letztendlich ist Marcel der einzige, der genauer kontrolliert wird. Warum? Weil er ein Packers Grapefruitsaft schmuggeln wollte. Erwischt. Wir starten bei Sonnenaufgang.

Wir sind die ersten in der Marina Lefkas und suchen nach unserem Vercharterer Pelagos. Es ist irgendwie komisch - es gibt kein Büro und niemand kennt ihn. Gabi und Marcel machen sich auf die Suche nach unserem Boot, einer Bavaria 41. In einer Marina dieser Größe dauert das natürlich eine Weile. Willi nützt seine Kontakte und ruft den Chef in Athen an. Es nützt nix, unser Boot macht seinem Namen alle Ehre - Fata Morgana bleibt verschwunden.
Endlich erhalten wir aus Athen die Info, dass die Fata Morgana im Stadthafen liegt und wir erst um 14.00 auf das Boot können. Wir machen uns voll bepackt auf den Weg und lassen uns in einem Café vor den Booten nieder. Nachdem wir so viel Zeit haben, geht sich ein Einkaufsbummel gut aus. Skipper Rupert und Co-Skipper Willi bewachen unser Gepäck und alle anderen machen sich auf in die Stadt. Marcel zeigt ungeahnte Talente als Shopping-Queen und Styleberater.
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| Die Fata Morgana taucht endlich auf |
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| Shopping Queen Marcelino in Action |
Während Rupert und Willi das Boot übernehmen, gehen Gabi, Sissi und Mene einkaufen. Das ist für unseren Smutje eine neue Erfahrung, weil plötzlich mehrere Ideen eingebracht werden. Aus seiner Sicht kaufen wir zu viel Bier und vielleicht zu wenig Brot :-). Auf jeden Fall trauert er den Zeiten nach, wo sein Co-Smutje Rupert die Waren wortlos in das Einkaufswagerl gelegt hat. Anyway - Rupert nimmt diesmal die Rolle des Skippers ein und wir fahren hochmotiviert durch den Kanal von Lefkas in Richtung Syvota.
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| Skipic Rupic - Commodore of Fata Morgana |
Unser Senior Skipper bleibt seiner Tradition treu - er braucht ständig etwas zum Reparieren. Diesmal verliebt er sich in einen Fender und haucht dem armen Ding wieder Leben (in Sinne von Luft) ein.
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| Verliebt in einen Fender |
Um 19.35 erreichen wir Syvota und legen an der Mole an. Mene ist happy, weil gleich hinter uns eine griechische Münz-Dusch-Klo-Einrichtung ein entspanntes Erlebnis um nur € 2,00 bietet: Einfach die Münze auf den Balkon des Betreibers werfen und schon kann es losgehen. Wir genießen den Sonnenuntergang und besprechen erste Wettoptionen. Mene wettet, dass uns Bier überbleiben wird, Sissi tippt auf Olivenöl und Servietten. Die Serviettewette hat sie quasi schon gewonnen, weil niemand damit rechnet, dass wir wirklich 100 Stk. verbrauchen werden. Beim Bier wird ein bißerl manipuliert - beim Anlegerschluck ist es noch warm und deshalb müssen wir Bier vom Wirten holen. Beim Abendessen direkt am Wasser klingt der Abend aus.
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| Die Fata Morgana Crew |
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