Ganz allein auf den Dragoneren und dann zum George

Am Morgen zeigt sich unsere Bucht von ihrer schönsten Seite und wir schwimmen im spiegelglatten Wasser - herrlich. Gemütlich (wie immer) legen wir um 10.45 ab - wir haben wieder keinen Wind.


Heute sind die Dragoneren auf dem Programm, eine Gruppe von lauter kleinen unbewohnten Inseln inmitten türkisfarbenem, kristallklarem Wasser. Auf den ersten Blick sehen wir viele Fischfarmen und es wirkt wenig einladend, auf den zweiten Blick entdecken wir den Reiz dieser Einsamkeit. Wir sind ganz allein und genießen unseren Badestopp in der schönen Natur.


Unser Zielhafen ist Kalamos auf Kalamos. Berühmt hauptsächlich wegen George dem Wirt, der alle Boote schon vor der Einfahrt in den Hafen im Empfang nimmt. George gibt genaue Anweisungen, wo wir den Anker fallen lassen und uns festmachen sollen. Auf diese Art und Weise können bestimmt viel mehr Boote untergebracht werden - wir befestigen unsere Heckleine an einem anderen Boot - manche liegen zu viert im Paket. Hier zeigt sich ein Bild, das für viele Orte in Griechenland zutrifft. Die Bevölkerung ist nur für die Sommersaison auf der Insel, im Winter wandern wieder alle auf das Festland ab und suchen sich dort eine Saisonarbeit.


Wir essen natürlich bei ??? -> George, wo sonst? Dabei sitzen wir malerisch direkt am Wasser und genießen das besondere Flair. Ruperts Versuche die Speisekarte auf griechisch vorzulesen hinterlässt Verwirrung bei dem Kellner. Er wendet sich an Mene und fragt: "Welche Sprache spricht er?" Mene überrascht uns alle mit seiner Bestellung. Er entscheidet sich für Spaghetti mit Meeresfrüchten. Offensichtlich hat er seinen Gusto am Vortag unterdrückt, nur um die Wette zu gewinnen.

Mr. Spaghetti - Genug ohne Wette

PS: Über das aktuelle Schleim-Ranking bei Skipper Rupert gibt es keine genauen Angaben. Er will sich für die letzten Tage an Bord noch alles offen lassen.

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